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Zahnimplantate

Ersatz fehlender Zähne

Unser größtes Bestreben ist es, Ihre Zähne zu erhalten. Ein natürlicher Zahn wird immer das beste bleiben. Dennoch kommen auch wir an Grenzen, an denen ein Zahn nicht mehr zu retten ist und entfernt werden muß. Die Zahnlücke sollte zügig geschlossen werden, damit der Biß sich nicht verändert. Brücken oder Teilprothese können evtl. ausreichen. Sollen Nachbarzähne nicht beschliffen oder geschädigt werden, ist ein Implantat die optimale Lösung. Diese künstliche Zahnwurzel wird in lokaler Betäubung in den Kiefer eingebracht. Nach der Einheilzeit kann das Implantat mit einer festen Krone versorgt werden. Auch bei lockeren Prothesen reichen manchmal zwei Implantate aus, um den Sitz deutlich zu verbessern.

Eigene Wachstumsfaktoren

Nicht immer ist ausreichend Knochen vorhanden um Implantate einzubringen. Dann haben wir die Möglichkeit, an die gewünschte Stelle Knochen zu generieren. Dafür ist es wichtig, die biologischen Gegebenheit zu kennen und zu respektieren. Knochenzellen brauchen in der Regel eine lange Zeit, um künstlich eingebrachtes Material zu durchdringen und zu verknöchern. Bei dem P.R.G.F. – Verfahren (Protein Rich Growth Faktor) wird ein wenig Blut entnommen und ein wachstumsfaktorenreiches Plasma gewonnen. Dieses führt zu einer schnelleren Knochen- und Weichgewebsregeneration und reduziert somit das Risiko für Mißerfolge.

Dieses Verfahren verwenden wir auch bei „normalen“ Implantationen. Das Implantat wird dafür kurz vor dem Einbringen in den Knochen mit den Wachstumsfatoren benetzt. Das wachstumsfaktorenreiche Plasma kann ebenfalls nach Entfernung von Zähnen in das Zahnfach eingebracht werden. Die Heilung verläuft dann deutlich unkomplizierter. Interessanterweise gewinnt dieses Verfahren in anderen Bereichen der Chirurgie auch zunehmend an Bedeutung.

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Tipp für Patienten:

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Extrusionstherapie

Die Extrusionstherapie (nach Dr. S. Neumeyer) nutzt nicht erhaltungswürdige Zähne bzw. Wurzeln. Durch eine spezielle Apparatur wird die Wurzel in der Zahnachse Richtung Kaufläche gezogen. Durch dieses Verfahren kann wieder eigener Knochen und Zahnfleisch neu erzeugt werden. Dieses Vorgehen erleichtert später deutlich eine Implantation. Die Kosten für einen Knochenaufbau fallen dann weg und auch der Langzeiterfolg für ein geplantes Implantat verbessert sich signifikant.

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Häufig gestellte Fragen

Ist das Setzen eines Zahnimplantats schmerzhaft?

Nein, der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Sie verspüren während der Behandlung keine Schmerzen. Nach dem Eingriff können leichte Schmerzen, Schwellungen oder Druckgefühle auftreten, die sich in der Regel mit Schmerzmitteln gut behandeln lassen.  In den ersten Tagen nach dem Eingriff stehen wir eng mit Ihnen in Kontakt, um eine mögliche Schwellung oder seltene auftretende Schmerzen mit der richtigen Medikation zu begleiten.

Wie lange hält ein Zahnimplantat?

Bei guter Mundhygiene, regelmäßigen Kontrollterminen und regelmäßiger Prophylaxe können Zahnimplantate 20 Jahre oder länger halten. Viele Implantate bleiben sogar ein Leben lang funktionstüchtig im Kiefer des Patienten. Entscheidend sind wie bei den eigenen Zähnen eine sorgfältige Pflege sowie ein entzündungsfreier Kieferknochen und gesundes Zahnfleisch. Rauchen kann die Langlebigkeit Ihrer Implantate einschränken.

Wer eignet sich für ein Zahnimplantat?

Im Allgemeinen sind die meisten Erwachsenen mit abgeschlossenem Kieferwachstum für Implantate geeignet. Auch ein fortgeschrittenes Alter ist primär kein Ausschlusskriterium. Wichtig sind ausreichend vorhandener Kieferknochen und eine gute allgemeine Gesundheit. Bei einem reduzierten Knochenangebot in Höhe und oder Breite gibt es häufig Lösungen, mit denen durch einen Knochenaufbau ein optimales Implantatlager geschaffen werden kann.

Wie lange dauert die Behandlung?

Die Dauer hängt von der individuellen Ausgangssituation ab. Das Einsetzen eines Implantats dauert ungefähr 45 bis 90 Minuten. Anschließend benötigt das Implantat je nach Kiefer und Ausgangssituation 3 bis 6 Monate, um fest mit dem Kieferknochen zu verwachsen. Nach dem Einheilen des Implantates kann es freigelegt werden und wenig später mit der Herstellung des endgültigen Zahnersatzes begonnen werden. In seltenen Fällen ist eine Sofortimplantation möglich, bei der in einer Sitzung der nicht zu erhaltende Zahn entfernt und gleichzeitig das Implantat gesetzt werden kann.

Was kostet ein Zahnimplantat?

Die Kosten variieren je nach Anzahl der Implantate, gegebenenfalls notwendigem Knochenaufbau und der Art des geplanten Zahnersatzes. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen meist nur einen Festzuschuss für den späteren Zahnersatz. Private Krankenversicherungen oder Zusatzversicherungen übernehmen häufig einen größeren Anteil bis hin zur kompletten Übernahme der Kosten. Vor Beginn der Behandlung erhalten Sie einen individuellen Kosten- und Behandlungsplan zur Vorlage bei Ihrer Versicherung.

Tipp für Patienten:

Wenn ein Zahnimplantat für Sie in Frage kommt, lassen Sie sich gerne von uns umfassend beraten. Eine individuelle Untersuchung zeigt, welche Behandlung für Ihre Situation am besten geeignet ist, welche Ergebnisse Sie erwarten können, wie lange die Behandlungszeit sein wird, wie hoch die Kosten sein werden und welche individuellen Risiken bei Ihnen möglicherweise bestehen.

Benötigen Sie Beratung?

Unser freundliches und erfahrenes Team steht bereit, um Ihre Bedürfnisse zu erfüllen und Ihnen ein strahlendes Lächeln zu verleihen. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch, um einen Termin zu vereinbaren.